Aktuelles

 

Neues aus unseren Vereinen, vom Verband und DAFV

Die neuen Gebühren für die Fischerprüfung  2020 sind 100 €.

Für Jugendliche und Vereinsmitglieder 80 €. Lehrgang einschl. Prüfung.

Die Ausbildung findet an zwei Wochenden von 09.00 - 17.00 Uhr statt.

Ersatzprüfungszeugnisse 20 €

 

Die Geschäftstelle ist vom 13.12.2019 bis 06.01.2020 geschlossen. Link fragen@lfvbremen.de. ist aktiv.

 

Ab dem  7.  Januar 2020 können Sie uns wie gewohnt wieder erreichen.

Wir wünschen eine erholsame Weihnachtszeit und alles Gute sowie viel Petri Heil für das Angeljahr 2020.

 

02.12.2019

Nachruf Hans Höchstädter

Der Landesfischereiverband Bremen trauert um Hans Höchstädter, Ehrenvorsitzender des SAV Hemelingen, der am 28. November 2019 drei Tage vor seinem 84. Geburtstag verstorben ist. Hans war seit 69 Jahren Vereinsmitglied und hat von 1974 bis 1982 verschiedene Vorstandsämter ausgeübt. Von 1982 bis 2000 hat er als 1. Vorsitzender den SAV Hemelingen mit viel Geschick geführt. Er war Verbandsausschussmitglied und stand jederzeit dem Präsidium mit Rat und Tat zur Seite.

Er war Träger des goldenen Verbandsehrenzeichens des Verbandes und goldenen Ehrenabzeichen des DAFV. Er wurde 2004 zum Petrijünger des Jahres gekürt.

Wir werden Hans stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl und aufrichtiges Beileid gilt seiner Familie.

Der Vorstand des Landesfischereiverbandes Bremen e.V.



Jacken, T-Shirt, Sweetshirt, Mützen mit LFV-Emblem sind 50 % heruntergesetzt worden.

Info über die Geschäftsstelle.


17.10.2019

Der EU-Fischereirat senkt die Tagesfangbegrenzung für Angler in der westlichen Ostsee von sieben auf fünf Dorsche pro Tag. Im Februar und März 2020 gilt eine maximale Entnahme von zwei Dorschen pro Tag für Angler. An der Küste Mecklenburg-Vorpommern und Rügen (SD24) gelten die Regelungen innerhalb der 4 Seemeilen (ca. 7 km) Küstenlinie.


11.07.2019

Angler in den Bremer Häfen

Der Zugang zum Anleger Viehbrücke ist nur eingeschränkt möglich. Die Stufen des Niedergangs zum Ponton sind marode und sollen erneuert werden.


14.04.2019

Die JHV des Verbandes fand in Uthlede statt. Ehrengäste waren Präsident Heinz Gräßner vom Landessportfischerverband Weser-Ems. Von der Oberen Fischereibehörde Herr Oliver Launer. Es fanden Wahlen statt. Neu  gewählt wurde C. Lilienthal als Referent Jugend. Im Amt bestätigt die Referenten FA Fred Behnken, Referent ÖA Jürgen Grüneberg. Als Kassenprüfer Rainer Precht  bestätigt und neu gewählt wurde Werner Bokelmann. Es wurden auch Ehrungen durchgeführt. Petrijünger 2019 wurde Bernd Schmidt vom SFV Bremen-Stuhr e.V. Weitere Ehrungen sind unter den Link Ehrungen einzusehen. Zum Abschluss gab es einen Vortrag über den Aal von Direktor Dr. Uwe Brämick vom Institut für Binnenfischerei e.V. aus Potsdam. Dr. Uwe Brämick hatte mit seinem Wissen die 57 Teilnehmer der JHV begeistert. 

      

Bilder: Rolf Libertin   ( 2xklicken)


     29.03.2019

Informationen über Presseberichte über eine „Verzehrempfehlung“ von Fischen in der Bremer Ochtum.

  Am 27.03.2019, fand eine Informationsveranstaltung für die betroffenen Fischereivereine statt.

Es wurde eine Verzehrempfehlung von Fischen für die Grollander Ochtum und den stromabwärts gelegenen Teil der Bremischen Ochtum ausgesprochen.

Unter diesem Link kann den genauen Wortlaut nachlesen:     https://www.gesundheit.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen229.c.31919.de


09.02.2019.

Der Verein ASV Unterweser von 1908 e.V. hat sich aufgelöst.

Gewässer und Mitglieder wurden in den Verein ASV Bremerhaven - Wesermünde e.V. eingegliedert


 

17.01.2019

 

Dr. Gero Hocker ist neuer Präsident des Deutschen Fischerei-Verbandes (DFV)

Weitere Info unter: https://dafv.de/referate/aktuelles/item/271-dr-gero-hocker-ist-neuer-praesident-des-deutschen-fischerei-verbandes-dfv.html


04.01.2019

Es häufen sich Anfragen, ob nach dem Besuch eines ONLINE-Kurs zur Fischerprüfung in Bremen die Prüfung abgelegt werden kann.

In Bremen können nur Teilnehmer, die an einem Vorbereitungslehrgang des Landesfischereiverbandes Bremen e.V teilgenommen haben, die Prüfung ablegen.

Die Prüfung ist kostenlos und in der Lehrgangsgebühr enthalten.

R. Schiller


19.12.2018

Kein EU-Aalfangverbot in Binnengewässer

Brüssel, 19. Dezember 2018.

Die EU-Fischereiminister haben sich gestern in Brüssel darauf geeinigt, die dreimonatige Schonzeit für den Aal 2019 in Nordostatlan­tik, Nord- und Ostsee fortzusetzen und im Mittelmeer einzuführen. Die Schonzeit gilt gleichermaßen für Berufs- und Angelfischer und umfasst nun alle Lebensstadien des Aals, also auch Aale < 12cm (Glasaalfang).

Für die Binnengewässer haben die in der Verordnung festgelegten Regelungen entgegen dem ursprünglichen Kommissionsvorschlag keine Gültigkeit. Die Mitgliedsstaaten werden aufgefordert, im Zeitraum vom 1. September bis 31. Januar ein dreimonatiges Zeitfenster für ein Fangverbot für Aale in allen Lebensstadien für ihr jeweiliges Land zu erlassen.

Dreimonatige Schonzeit nun auch für Glasaale

Mit dem Beschluss, die Schonzeit auf alle Lebensstadien des Aals auszudehnen, will die EU eine strengere Kontrolle der Glasaalfischerei und damit eine Verringerung der illegalen Ausfuhren nach Asien erreichen. Experten schätzen die unerlaubten Ausfuhren auf bis zu 110 Tonnen  im Jahr. Im Gegensatz dazu werden nur rund 30 Tonnen2 Glasaale an legale Abnehmer in Europa verkauft. Grundsätzlich begrüßt der DAFV die zusätzlichen Schonmaßnahmen, insbesondere die Ausweitung der Regelung auf Glasaale.

Angler nutzen und stützen den Aalbestand

Gerade In Deutschland werden die Ziele der Aalmanagementpläne (Abwanderung von mindestens 40% des Blankaalbestands ins Meer) hauptsächlich durch Besatz von Anglern und Fischern erreicht. Der bisher eingeschlagene Weg zum Wiederaufbau der Bestände sollte konsequent weiterverfolgt werden.

Der legale Fang und Handel mit Glasaalen für die erfolgversprechenden Besatzprogramme der Angler und Fischer werden nach ersten Einschätzungen auch mit der Schonzeit für Glasaale nicht gefährdet sein. „Im Hinblick auf die kritische Bestandsentwicklung beim Aal, begrüßt der DAFV diese Entscheidung. Aus den Fließgewässern abwandernde Blankaale, welche das Meer erreicht haben, sollten eine möglichst hohe Chance bekommen, ihre 5000km entfernten Laichgründe in der Sargassosee auch zu erreichen. Managementprogramme, wie die zum Schutz des Aals, benötigen Zeit, um zu wirken. Sinnvolle Schonmaßnahmen sind zu begrüßen. Aber es ist in keiner Weise zielführend, diejenigen durch generelle Fangverbote zu demotivieren und damit zu bestrafen, die durch ihre Biotopmaßnahmen an Fließgewässern und den Aalbesatz dafür sorgen, dass entsprechend der EU-Verordnung die Quote der Abwanderung von 40% erreicht wird“, so Dr. Christel Happach-Kasan, Präsidentin des Deutschen Angelfischerverband e.V..

Es ist unbestritten, dass der europäische Aal dringend besser geschützt werden muss. Das bedeutet insbesondere, dass sein Lebensraum seinen Bedürfnissen entsprechend gestaltet wird. Dies ist eine der Kernforderungen des DAFV. In den Empfehlungen des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) heißt es seit Jahren, dass alle menschlichen Einflüsse, die sich negativ auf den Aalbestand auswirken, untersucht und so weit wie möglich verringert werden sollten. Doch der DAFV vermisst ein entschiedenes Handeln in diesem Sinne.

Quelle: DAFV   Sie finden die Nachricht auch auf unserer Webseite unter: https://www.dafv.de/projekte/europaarbeit/item/269-keine-eu-fangverbote-fuer-den-aal-in-binnengewaessern.html


 

Der Landesfischereiverband Bremen e.V. warnt vor dem Ankauf von gefälschten Fischerprüfungszeugnissen.

In letzter Zeit wurden wieder gefälschte Fischerprüfungszeugnisse aus Bremen in anderen Bundesländern vorgelegt.  Ziel der Besitzer dieser gefälschten Urkunden ist fast in allen Fällen, bei der zuständigen Kommunalverwaltung einen Fischereischein zu erhalten. In dem dann amtlich bestätigt wird, dass der Scheininhaber die Fischerprüfung abgelegt hat. Alle Inhaber dieser Prüfungszeugnisse verstoßen gegen den § 267 StGB. Damit erfüllen sie den Tatbestand der Urkundenfälschung.

Wir empfehlen den Besuch eines Vorbereitungslehrganges bei einem anerkannten Landesfischereiverband.


07.06.2017

Wolgazander aus der Weser

Ein gut 50 cm langer Wolgazander wurde aus der Weser bei Achim gefangen. Die nicht-heimische Art breitet sich derzeit in unseren Flüssen und Kanälen weiter aus. Ein sicheres Unterscheidungsmerkmal zu unserem heimischen Zander erkennt man an den fehlenden Hundszähnen.

Um diese Ausbreitung dokumentieren zu können, bitten wir um Fangmeldungen

Rainer Schiller (LFV Bremen Präsident)


07.06.2017

Aufruf  !!!!

 

Wer bei der Ausübung der Handangelei Fische fängt die er nicht kennt, den bitten wir um Rückmeldung an den Landesfischereiverband Bremen e.V. Bitte dokumentieren mit Bild, Ort und Gewässerangabe. Sie sollten schonend zurückgesetzt werden.

Die Daten werden an die Hochschule Bremen, Prof. Dr. Heiko Brunken, weitergeleitet und gesammelt. Es wurden in der Weser und Wümme 2014 Störe gefangen. In der Weser drei Schweinswale gesichtet. In der Varreler Bäke Streifenbarsche. Nach der Schwarzmaulgrundel in allen unseren Fließgewässern können wir auch bald den Wolgazander erwarten.

Weiter Informationen unter www.fischfauna-online.de